Für die Corvus-Macher ist die Literatur- und Kunstburg Ranis regelmäßiger Veranstaltungsort. Foto: Corvus e.V.

Ein Herz für Subkultur

Der Pößnecker Corvus-Verein fördert alternative Spielarten von Literatur und Kunst – auch im ländlichen Raum.

Noch unbekannten Künstlerinnen und Künstlern eine Bühne zu bieten, ist einer der Vorsätze des Kunst- und Kulturvereins Corvus. Aber auch solche, die sich bereits einen Namen gemacht haben, werden zu den literarisch-musikalischen Salon-Abenden präsentiert.

Denn gerade durch diese Kombination ergibt sich für Nachwuchs-Künstler*innen die Möglichkeit, ein breites Publikum zu erreichen. Der im Jahr 2016 gegründete Verein präsentierte den Literarischen Salon unter anderem zwei Jahre lang in der Geraer Theaterfabrik, wo neben hoffnungsvollen, unbekannten Autor*innen, Musiker*innen und Filmemacher*innen zum Beispiel bereits Luci van Org, Dirk Bernemann und Clemens Meyer Platz nahmen, aber auch immer wieder auf Burg Ranis, in den Bibliotheken zu Gera, Greiz oder Bad Klosterlausnitz, in der Suhler Kulturbaustelle oder im Franzenshof Pößneck.

Hierbei wollen sich die Mitglieder nicht nur auf größere Städte festlegen, vielmehr legen sie Wert auf Beweglichkeit und Flexibilität, damit auch der ländliche Raum mit Kunst und Kultur belebt werden kann. In diesem Sinne kooperiert Corvus neben obengenannten Häusern mit einer Vielzahl anderer Förderinstitute, Vereine und Veranstaltungsorte wie etwa der Kulturstiftung des Freistaates, der Landeszentrale für Politische Bildung, Partnerschaften für Demokratie, Lese-Zeichen, der Literatur- und Kunstburg Ranis, der Alten Papierfabrik Greiz oder dem PAF – Pößneck Alternativer Freiraum.

Aber auch andere Kooperationspartnerinnen bilden einen Teil des Netzwerks. Corvus bringt Veranstalter*innen und Kunstschaffende zusammen und gibt somit Nachwuchstalenten aus allen Bereichen der Kunst die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Dabei legt der Verein großen Wert darauf, auch alternativen, subkulturellen Spielarten der Kunst einen Raum zu geben. Denn gerade in diesem Bereich haben es Künstler*innen oft schwer, Orte zur Darbietung ihrer Kunst zu finden.