Foto aus der Ausstellung „Where is Elena Ferrante?“ Foto: Ottavio Sellitti

Ein Stück Italien in Weimar

Die Deutsch-Italienische Gesellschaft in Thüringen fördert den Kulturaustausch zwischen Thüringen und dem Land jenseits der Alpen.

Gegründet 1990 als einer der ersten Vereine nach der politischen Wende, bringt die Deutsch-Italienische Gesellschaft in Thüringen (DIGIT) ein Stück Italien nach Weimar. Sie organisiert vor allem Vorträge, Reisen, Ausstellungen und gibt Publikationen heraus. 

Wichtige Meilensteine in der Geschichte der DIGIT waren die Begründung der Europäischen Sommerakademie Weimar 1992 (heute Bauhaus Summer School der Bauhaus Universität Weimar), die Organisation des KUNSTstücks der Europäischen Sommerakademie oder die Notti Italiane von 1999 bis 2002 mit der Klassik Stiftung Weimar.

2018 konnten Fotografien des italienischen Fotografen Ottavio Sellitti mit der Ausstellung „Wo ist Elena Ferrante? Ein Schauplatz der Weltliteratur in Fotografien von Ottavio Sellitti“ in Weimar präsentiert werden.

Neben Vorträgen zu italienisch-deutschen Themen in der Stadtbibliothek Weimar ist die Publikationstätigkeit der DIGIT ein wichtiger Schwerpunkt ihrer Arbeit. Zum einen gibt die DIGIT jährlich die Nuova Gazzetta di Weimar heraus, die an die Gazzetta di Weimar anknüpft, die von Christian Joseph Jagemann, Bibliothekar der Herzogin Anna Amalia, von 1787 bis 1789 in italienischer Sprache für den italophilen Leser herausgegeben wurde.

Ein weiterer Fokus liegt auf der wissenschaftlichen Beschäftigung mit den Italienbeziehungen Thüringens durch die Herausgabe der Publikation Animo Italo-Tedesco (Bände 1–8). Und nicht zuletzt ermöglichen regelmäßige Studienreisen und Mitgliedertreffen jedem Italienfan, seiner Liebe und seinem Interesse zu unseren südlichen Nachbarn zu frönen.