Brauchtum bekommt in Zeilfeld ein junges Gesicht. Foto: Sindy Schneider

N’Oabed!

Mit jungen und engagierten Menschen betreibt der Heimatförder-Verein Zeilfeld eine zeitgemäße Heimat- und Brauchtumspflege hinterm Rennsteig.

Ein Heimatförderverein gehört vielleicht nicht unbedingt auf den ersten Blick zur klassischen Soziokultur. Jedoch wird in Zeilfeld das Brauchtum mit der Soziokultur über alle Altersklassen, die in einem kleinen Dorf wie Zeilfeld leben, miteinander verknüpft. Einen augenscheinlichen Brauchtumsverein von der anderen Seite des Rennsteigs zählen sie hier schnell zu den Franken, obwohl es doch echte Thüringer sind.

Kirmes, Backhausfest und Co. feiert man in Zeilfeld zwar nach altem Brauch, aber mit Jung und Alt, über alle Generationen hinweg, mit Menschen aus dem Dorf und aus weit entfernten Ortschaften.

Für weitere Veranstaltungen bietet der geräumige „Vereins-Palast“ genügend Raum und für jedermann eine Bühne. So finden jährlich Liedermacher aus der ganzen Republik, aber auch lokale Künstler ihren Weg über den Rennsteig. Als einziger Verein im kleinen Ort Zeilfeld bietet der Heimatförder-Verein zudem auch alles an, was den „Nachbarn“ bewegt, interessiert und ihm Freude bereitet, egal ob Sport, Musik oder Heimatpflege.

Die relativ „jugendliche“ Vereinsstruktur ist eine große Hilfe bei der Arbeit und macht den Verein auch zu etwas Besonderem in der dörflichen Umgebung. Und so bekommt das Brauchtum ein modernes Gesicht, wächst, wandelt und bereichert das Leben!

Der Verein ist auch Mitinitiator des Ehrenamts-Stammtisches der Stadt Römhild, bei dem sich regelmäßig Vereine aus der Region zusammenfinden, austauschen, unterstützen und gemeinsame Veranstaltungen organisieren.